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Gesundheitsprävention: 500 Euro steuerfrei

Leistungen des Arbeitgebers zur Verbeserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung von Arbeitnehmern sind bis zu einem Beitrag von 500 Euro im Jahr steuerfrei.

Mit dem Jahresteuergesetz 2009 sollen rückwirkend zum 01.01.2008 zusätzliche Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsförderung (z. B. Stärkung Bewegungsaparat) bis zu 500 Euro  steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt werden (§ 3 Nr. 34 EStG).

Dazu zählen laut § 20 und 20a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch beispielsweise die Reduzierung von Bewegungsmängeln oder die Vermeidung von Mangel- und Fehlernährung (siehe untenstehenden Kasten). Leistungen, die über diese Grenze hinausgehen, unterliegen der Lohnsteuer. Das Gesetz ist rückwirkend ab dem Jahr 2008 anwendbar.

Barleistungen des Arbeitgebers

Unter die Steuerbefreiung fallen auch Barleistungen des Arbeitgebers, die für extern durchgeführte Maßnahmen aufgewendet werden. Mitgliedsbeiträge zu Sportvereinen und Fitnessstudios gehören allerdings nicht dazu. Sehr wohl begünstigt ist dagegen die Bezuschussung von Maßnahmen, die Fitnessstudios oder Sportvereine anbieten und die den Anforderungen des Sozialgesetzbuches gerecht werden.

Außerdem müsen die Leistungen und Zuschüsse zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn gezahlt werden. Eine Umwandlung von vereinbartem und steuerpflichtigem Arbeitslohn in begünstigte Zuschüsse ist damit ausgeschlossen.

Übernahme von Massagekosten

Neu ist, das unter die Steuerfreiheit jetzt auch Massagekosten fallen. Bisher war das davon abhängig, ob die Maßnahmen nachweislich besonders dazu geeignet waren, möglichen mit dem speziellen Arbeitsplatz verbundenen Beschwerden vorbeugend entgegen zu wirken. Dieser Nachweis muss nicht mehr erbracht werden, womit für Arbeitgeber das Risiko der Lohnsteuerhaftung entfällt.
Massagestuhl
workfit
Matthias Herbst
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